Beauty bis die Haut juckt.

 

 

Wenn die Haut streikt und die altbewährte Pflegeprodukte nicht mehr verträgt. 

Ich wollte die Hauptüberschrift eigentlich noch ändern, sie war  nur mein Arbeitstitel. Aber dann musste ich jedesmal schmunzeln, wenn ich sie gelesen habe und sie trifft so ziemlich genau, worum es in diesem Text gehen soll. Dass das Thema Haut und Verträglichkeit von Pflegeprodukten einmal bei mir aufkommen würde habe ich befürchtet, da meine Mutsch schon immer ein sehr empfindliches Pflänzlein ist und die Gene gern mal durchschlagen. Das Titelbild ist übrigens nicht gestellt, all diese Produkte lagern bei mir im Schrank, nutzen kann ich sie nicht mehr, aufgrund zahlreicher Allergien. Dennoch betrifft dieser Post auch weniger empfindliche Menschen, ich war bis vor drei Jahren ja selbst einer.

In meiner Kindheit habe ich alles vertragen, ein Dorfkind und keine Allergien weit und breit. In der Jugend habe ich dann eine Hausstauballergie bekommen und ab und an hat das Nesselfieber (allergische Hautkrankheit) vorbei geschaut. Obwohl, so einfach kann ich diese Seuche nicht verschonen. Meine Top 2 Nesselsucht-Ereignisse waren beim Abiball und im Marokkourlaub. Beim Abiball konnte mich der Hautarzt zum Glück noch fit spritzen, in Marokko lag ich den kompletten Urlaub flach und habe das Hotelbett nicht verlassen. Ich denke ich muss nicht näher erläutern wie es ist, wenn man von einem marokkanischen Arzt jeden Tag eine Spritze bekommt und keiner weiß was drin ist. Ich habe die Spritze nicht in den Arm bekommen 🙂 So gut jetzt, zurück zum Thema. Jetzt, nachdem ich es erzählt habe, kann ich mit den Nesseln meinen Frieden machen. Zumindest bis zum Morgen meines Hochzeitstages, dann ist sicher wieder Verlass auf diese Beulenpest. (Nein, es gibt noch keinen Antrag 🙂 ) Zurück zum Thema. Seit ein paar Jahren merke ich, dass mein Körper auf meine altbewährten Pflegeprodukte reagiert. Gerade die Kopfhaut wehrt sich mit kratzen und ständiger Unruhe. Wenn man sich  mal Gedanken darüber macht, was man bei einer Dusche alles anwendet, ist das nicht mehr verwunderlich. Schon beim Waschen an sich nutzt man Duschgel, Peeling, Haarwäsche, und Haarspülung. Kaum aus der Dusche raus geht der Spaß weiter: Bodylotion, Creme fürs Gesicht, Hitzeschutz für die Haare, Haarschaum oder eben später Haarspray. Nicht zu vergessen die Deos und das Parfum und dann kommen Make Up, Puder und der ganze andere Kram auf Gesicht. Für meine Mitmenschen da draußen werde ich ganz bewusst nicht auf die Schminksachen verzichten aber bei vielen anderen Dingen habe ich radikale Abstriche gemacht, machen müssen.

Ich habe zu meiner Zeit in Stuttgart eine tolle Frau kennengelernt, Jana. Dass sie Sächsin ist, ist wirklich ein Zufall, macht die Geschichte aber noch besser 🙂 Jana ist begeisterte Verfechterin von RINGANA, einer Firma die auf frische, pflanzliche Produkte ohne künstliche Konservierungsstoffe setzt. Die die mich kennen wissen, dass ich nicht die typische grüne Ökotante bin aber mein Körper hat gesagt, dass ich etwas ändern muss. Nachdem mir Jana von RINGANA erzählt hat, habe ich ein paar der Produkte getestet. RINGANA vertreibt seine Produkte ausschließlich im Internet. Dies liegt an der Frische der Produkte. Die Angebote sind frisch hergestellt und halten sich unter drei Monaten. Um im Handel stehen zu dürfen, ist das zu wenig. In diesen sauren Apfel wird gebissen, um auf künstliche Konservierungsstoffe verzichten zu können und über das Internet geht es ja auch hervorragend. Es ist ein Hochgenuss, wenn man sein Paket dann in der Hand hält. Die Frauen hier wissen was ich meine 🙂 Im Laden hatte ich nie so viel Spaß beim Shampoo kaufen 🙂 Mein Körper verträgt die Sachen super, keine angegriffene Kopfhaut mehr und ein gutes Gefühl. Vor allem habe ich nun alles von einer Firma und mische nicht  sämtliche Produkte bunt auf meiner Haut durcheinander. Sicher muss man sich umstellen, die herkömmlichen Shampoos und Pflegeprodukte riechen ja meist schrecklich verführerisch. Die Naturprodukte haben kaum verschiedenen Gerüche, riechen dennoch angenehm und unaufdringlich. Ich finde man kann da auch gut kombinieren, mein herkömmliches Haarspray verwende ich zum Beispiel noch immer. Allerdings nur, weil ich noch keine gute Alternative gefunden habe. Habt ihr Haarspray, Jana? 🙂

So, nun ist es also offiziell, dass ich ein Allergiemonster bin aber auch an die von euch, die bisher keine Probleme hatten: Achtet darauf, was ihr verwendet, meistens ist es viel zu viel von allem und der Körper wird sich irgendwann melden.

PS: Für alle die sich die Produkte von RINGANA mal anschauen wollen hänge ich ein paar Infos ran, ich kann es nur empfehlen.

Hier könnt ihr euch über die Produkte belesen und euch von Jana (der heißen Sächsin 🙂 )beraten lassen.

PS 2: Mr. Z darf nie erfahren, dass ich mein FC Bayern-Badetuch noch habe (siehe Bilde oben). Die Bettwäsche lasse ich ja schon aus Liebe weg 🙂

 

3 Gedanken zu „Beauty bis die Haut juckt.

  • Dezember 7, 2016 um 3:55 pm
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    Hallo große, ich hab das selbe Problem und nehme taya Produkte haarwäsche bekommt man nur über England wirken Wunder und eucerin Kopfhautberuhiger. Seither keine Allergie mehr und keinen Haarausfall . 😉

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  • Dezember 7, 2016 um 7:54 pm
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    Oh je, das war aber auch eine Menge. 😉

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  • September 15, 2018 um 10:54 am
    Permalink

    Hallo zusammen, hab vor ein paar Monaten von einer Freundin ein Probier-set bekommen. Leider ist bei mir genau das aufgetreten was bei dir bei den herkömmlichen Produkten passiert ist. Ich musste nach 3 Tagen alles abbrechen, da ich am ganzen Körper ausschlag bekommen hab. Ich bin mir nicht sicher ob es die Parfümstoffe oder der generelle Mix der unterschiedlichen Komponenten ist. Ich kehre wieder zu richtiger Naturkosmetik zurück (ist auch um eineiges Kostengünstiger) 🙂

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