Darum verzichte ich auf Brot – Teil 1

 

 

Wie Cellulite eben doch weggeht 🙂

Mir ist völlig klar, dass es beim Thema ErnĂ€hrung so viele Halbwahrheiten, Theorien und Streitthemen gibt, wie kaum bei einem anderen Thema. Ich möchte euch heute erzĂ€hlen, warum ich versuche auf Weizen zu verzichten und was mein Auslöser dafĂŒr war. Ziel dieses Textes ist es ganz sicher nicht, jemanden zu belehren oder meine Überzeugung aufzuquatschen. Dennoch möchte ich euch gern erzĂ€hlen, was dieser Verzicht mit meinem Körper, aber auch mit meinem Kopf gemacht hat.

Ich habe nie in meinem Leben wirklich viel Sport gemacht. Als Kind war ich auf dem Bolzplatz und bin mal Fahrrad oder Inlineskates gefahren aber mehr auch nicht. NatĂŒrlich bin ich auch ein Mensch der immer viel in Bewegung ist und war, sei es durch das Kellnern in unserer GaststĂ€tte oder als rasende Reporterin zu irgendwelchen Drehs. Schlank war ich also schon immer, weil ich aber auch darauf geachtet habe. Dennoch war mein Körper nie wirklich gesund, vor zwei Jahren hatte ich regelmĂ€ĂŸig RĂŒckenschmerzen, Kopfschmerzen oder bin schlecht eingeschlafen. Und das Schlimmste war, ich habe IMMER gefroren und habe jede ErkĂ€ltung mitgenommen. Meine Mitbewohnerin Regina, noch aus Leipziger Zeiten und damit vor Stuttgart, war und ist eine richtige Sportskanone und deutlich fitter als ich, der Haken: Sie ist 20 Jahre Ă€lter als ich. Wie konnte es also sein, dass ich stĂ€ndig irgendwelche Wehwehchen habe und sie nicht. Sie hat schon damals immer gesagt, ich mĂŒsse mit Sport anfangen und meine Beschwerden wĂŒrden verschwinden. Kurz darauf sind wir nach Stuttgart umgezogen und ich wusste: Jetzt oder nie! Durch meine zauberhafte Martina habe ich dann Julia kennengelernt, meine Fitnesstrainerin. Was? Die hatte eine Personal Trainerin? JA, ich hĂ€tte in einem Fitnessstudio gar nicht gewusst wie die GerĂ€te funktionieren. Also habe ich mich zu einem ersten GesprĂ€ch mit Julia getroffen und wie ich schon einmal berichtet habe: Mit ihrem Hintern hatte sie mich (Fotos von Julia und meinen TrainingsanfĂ€ngen) 🙂 Sie sah einfach schön aus, schlank aber sportlich, muskulös aber natĂŒrlich. Perfekte Werbung also fĂŒr das “Fitlab“, mein zukĂŒnftiges Fitnessstudio in Stuttgart. Ich habe Julia dann erklĂ€rt, worum es mir geht: Gesund und fit sein, nicht abnehmen sondern knackig werden und mich fit machen fĂŒr Fitnessstudios und Übungen, die ich dann auch allein durchfĂŒhren kann. Da war aber noch eine Frage, die mir auf der Seele gebrannt hat, also habe ich sie einfach gestellt: “Ich habe Cellulite und möchte, dass die verschwindet. Alle sagen aber immer, dass da auch kein Sport hilft.” Julia hat mir in unserem ersten GesprĂ€ch versprochen, dass wir die Cellulite wegbekommen. Wie hoch der Preis dafĂŒr sein wĂŒrde, hat sie sich beim Kennenlernen verkniffen. 🙂 Der Deal stand also, 2-3 Mal die Woche Training mit Julia, das wird sicher witzig. NEIN! Es war am Anfang ĂŒberhaupt nicht witzig. Ich war einfach zu dumm fĂŒr die Übungen. FĂŒr meinen Körper war es zu ungewohnt, bestimmte Dinge auszufĂŒhren und nach der ersten Trainingseinheit habe ich es kaum in den Fahrstuhl zur Wohnung geschafft. Mein Körper war völlig fertig und wir hatten an diesem Tag nur leichte Tests gemacht, wie weit ich bin. AnfĂ€nger, eigentlich noch weniger als das. Ich habe mich wirklich wie ein richtiger Bauerntrampel gefĂŒhlt. ABER ich war auch stolz, ich hatte endlich angefangen und fand meine Trainerin super.

Ich ging also guten Mutes zum zweiten Training und ab diesem Tag sollte das Wort “ErnĂ€hrung” eine deutlich grĂ¶ĂŸere Rolle in meinem Leben einnehmen. Da sind wir auch wieder bei dem Thema Cellulite. Julia hat mir klar gemacht, dass wir das böse Monster besiegen, indem wir gut trainieren und auf Brot und Brötchen verzichten. WAS? Wie soll denn das gehen? Ich liebe Brötchen. Ich esse immer und viele Brötchen. Morgens starte ich damit in den Tag und wenn ich abends keine Lust auf kochen habe, gibt es auch wieder Brot. Eigentlich wĂ€re das ein Grund gewesen abzubrechen. Was soll man denn bitte stattdessen essen. FĂŒr Julia war diese Frage schnell beantwortet: Zum FrĂŒhstĂŒck gibt es Jogurt und frisches Obst, dazu ein paar NĂŒsse. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie schwer mir das gefallen ist! Erstens dauert es gefĂŒhlt ewig das FrĂŒhstĂŒck vorzubereiten und ich als Brötchenfan war wirklich demotiviert. Dennoch, jetzt hatte ich damit begonnen und wollte auch wissen, was dahinter steckt und mir selbst beweisen, dass ich das durchhalten kann, Heute weiß ich, dass das Brot gar nichts dafĂŒr kann, es ist viel mehr der Weizen darin, mit dem sich unser Körper nicht vertrĂ€gt. Weizen, der ist doch in Brot, Pizzateig, Nudeln, Chips, Wraps, Mehl und und und, ja, ab diesem Tag waren all diese Sachen weitestgehend von meiner Essensliste gestrichen. Besonders schön kann das ĂŒbrigens der Mitinhaber des “Fitlab” Daniel (nebenbei Julias Freund 🙂 ) fĂŒr uns Laien  erklĂ€ren: “Wir essen zu viel Brot, weil uns irgendwann mal jemand gesagt hat, dass das gut ist. Dann hat sich aber der Weizen in eine falsche Richtung entwickelt. Das, was unsere Großeltern noch als Brot hatten, hat nichts mehr mit dem zutun, was man heute als Brotkuchen bekommt.” Bei dem Teil der dann folgte, mit Omega 3 und Omega 6, hatte ich kurz die Konzentration verloren, dafĂŒr ist er eben der Fachmann, ich erspare euch das. 🙂 Das ausfĂŒhrliche Interview möchte ich euch aber natĂŒrlich nicht vorenthalten und es ausfĂŒhrlich im Teil 2 wiedergeben. Ihr kennt jetzt erst einmal die Grundgeschichte wie und warum ich erst mit 28 zum Sport gekommen bin und warum eben immer auch die ErnĂ€hrung eine Rolle spielt. Bei jedem ist die Lage anders, ich bin kein Profisportler, ich möchte nicht abnehmen, ich habe die ErnĂ€hrung auf meine WĂŒnsche und Ziele angepasst, jeder muss dafĂŒr seinen Weg finden. Vor allem ist es schwer alles in seinen Alltag und Tagesablauf einzubauen aber fĂŒr gewisse Dinge gibt es einfach keine Ausreden.

Was hat sich fĂŒr mich nach der ErnĂ€hrungsumstellung geĂ€ndert, wie bin ich damit klar gekommen und  was bedeutet diese Umstellung auch fĂŒr Mr. Z? 🙂 Was hat sich denn so dramatisch am Weizen geĂ€ndert? Was macht das Brot mit unserem Körper? Welche Rolle Gluten spielt und warum uns Brot sogar krank machen kann. Warum ich fast jeden Tag frisch koche. Ob ich heute noch Sport mache und ob ich rĂŒckfĂ€llig geworden bin, all das lest ihr im 2. Teil.

Soviel möchte ich euch schon einmal verraten: Meine Cellulite ist verschwunden, ich hatte monatelang keine RĂŒckenschmerzen und das stĂ€ndige Frieren hat nachgelassen. Die Kombination aus Sport und ErnĂ€hrungsumstellung war also in jedem Fall richtig, trotz Höhen und Tiefen.

Zu TEIL 2 geht es HIER.

 

Hier noch die Links zu meinem fast alltĂ€glichem FrĂŒhstĂŒck:

Jogurt Berryfit

Spiegelei-Zwidu

 

 

 

 

 

5 Gedanken zu „Darum verzichte ich auf Brot – Teil 1

  • Februar 21, 2017 um 3:23 pm
    Permalink

    und was ist mit Pfannkuchen???? Jetzt mitten in der Faschingszeit???? Ich warte auf ein kreatives Kristina Rezept!!!! 😉

    Antworten
    • Februar 21, 2017 um 7:34 pm
      Permalink

      Ich finde Ausnahmen gehen immer. Ich werde mir am WE in Langenreinsdorf sicher auch einen gönnen. Warum auch nicht, wenn ich im Alltag konsequent bin. Aber ich entwerfe einen Eiweiß-Pfannkuchen oder sowas fĂŒr dich 🙂

      Antworten
  • Februar 22, 2017 um 1:21 pm
    Permalink

    Ich freue mich und bin schon sehr gespannt auf deinen zweiten Teil 🙂
    Dann habe ich endlich Mal etwas in der Hand und kann gegenĂŒber Anderen besser argumentieren. Meine Cellulite ist auch weg durch ErnĂ€hrungsumstellung und Sport

    Antworten
  • Pingback: Darum verzichte ich auf Brot - Teil 2 - Kristina vom Dorf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Follow by Email
Facebook
Facebook
YouTube
YouTube
Instagram